Luftgau-Nachrichten-Abteilung 6
Luftgau-Nachrichten-Regiment 6

 

Die Luftgau-Nachrichten-Abteilung 6 wurde am 1. April 1938 mit nur einer Kompanie ohne Abteilungsstab für den Luftgau 6 gebildet. Im Am 1. Juli 1938 wurde die Abteilung zum Luftgau-Nachrichten-Regiment 6 in Nordhausen erweitert. Dabei bildete die Luftnachrichten-Ersatz-Abteilung II/14 die I. Abteilung des Regiments. Ende 1939 gliederte sich das Regiment in:
Stab / Luftgau-Nachrichten-Regiment 1
    1. (Fernsprech-) Kompanie
    2. (Stabsnachrichten-) Kompanie
    3. (Fernsprech- und Fernschreib-Betriebs-) Kompanie
4. (Fernsprech-Bau-) Kompanie
5. (Fernsprech-Bau-) Kompanie
Stab II. Abteilung
    7. (Flugmelde-) Kompanie (mot)
    8. (Flugmelde-) Kompanie
    9. (Flugmelde-) Kompanie
    10. (Flugmelde-) Kompanie
    11. (Flugmelde-) Kompanie
    12. (Flugmelde-) Kompanie
1940 gab das Regiment die beiden Bau-Kompanien an das Luftnachrichten-Regiment 12 ab. Im gleichen Jahr wurde eine III. (Ersatz-) und eine V. (Betriebs-) Abteilung gebildet. Die V. Abteilung wurde im April 1941 zur II. / Luftgau-Nachrichten-Regiment Holland, die III. Abteilung wurde zur III. / Luftnachrichten-Ersatz-Regiment 306. Die II. (Flugmelde-) Abteilung bildete 1943 den Stab des Luftnachrichten-Flugmelde-Regiments 96. 1944 wurde der Regiments-Stab aufgelöst, die verbliebene I. Abteilung bildete die Luftgau-Nachrichten-Abteilung 6 mit 2. (Stabsnachrichten-), 3. (Fernsprech- und Fernschreib-) und 5. (Bau-) Kompanie.

Literatur und Quellen:

Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 3. Die Landstreitkräfte 6–15. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf 1973

Karl Otto Hoffmann: Ln. – Die Geschichte der Luftnachrichtentruppe. (Band 1: Die Anfänge von 1935–1939, Band 2.1: Der Flugmelde- und Jägerleitdienst 1939–1945, Band 2.2: Drahtnachrichtenverbindung, Richtfunkverbindung 1939–1945); Wuppertal 1965, 1968, 1973.